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Stadt Lügde führt Wirtschafts- und Sozialraumkonferenz durch

Es ist kein Geheimnis, auch unsere Stadt Lügde wird vom demographischen Wandel nicht verschont bleiben. Der Durchschnitt unserer Bevölkerung wird insgesamt älter. Wir werden selbst die jetzige niedrige Einwohnerzahl nicht halten können, sondern sie wird weiterhin schrumpfen. Die Stadt Lügde soll - so sagen es Prognosen - vom demografischen Wandel besonders stark betroffen sein.
Es ist deshalb jetzt an der Zeit, viele Menschen und Organisationen mit ihrem Wissen, Meinungen und Anregungen zusammen zu bringen und Lösungen zu suchen. Dazu wird die Stadt Lügde mit vielen örtlichen und überörtlichen Fachleuten und unter maßgeblicher Unterstützung durch den Kreis Lippe in den nächsten 3 Monaten in einer Wirtschafts- und Sozialraumkonferenz versuchen, Stärken und Schwächen unserer Stadt zu finden und Lösungsansätze für Handlungsstrategien zu entwickeln. Auch Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt haben sich bereit erklärt, mitzuwirken und ihren politischen Vertretern im Rat und den Fachausschüssen Ansätze an die Hand zu geben, diesen Trend zumindest zu verlangsamen und die Auswirkungen abzumildern.
Von Februar bis Mai 2011 werden in den vier Handlungsfeldern
- Familien, Kinder und Jugend
- Bildung und Schule
- Senioren und Gesundheit
- Wirtschaft, Infrastruktur und Stadtentwicklung
Probleme analysiert, um daraus Ideen und vielleicht auch Visionen zu entwickeln, die uns in die Lage versetzen, gestärkt und positiv die Zukunft zu gestalten.
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Lesermeinungen (2)
Ähnliches wie Herrn Fasse geht auch in meinem Kopf herum. Wenn wir uns nicht um unser Lebensumfeld kümmern, wird uns das Umfeld irgendwann dafür büßen lassen. Leider habe ich als Verbraucher aber heute schon nicht mehr die Versorgung hier, wie sie für mich notwendig wäre. Mein Mann und ich sind 2005 aus Stuttgart/Baden-Württemberg in die Großgemeinde Lügde gekommen, weil wir hier unser Traumhaus gefunden haben. Viele kennen die "alte Schule" in Hummersen, einige sogar auch von innen. Wir öffnen unser Haus auch immer wieder deshalb, um zu zeigen was man alles aus so einem Haus machen kann - auch wenn es unter Denkmalschutz steht. Ohne den wir das ganze Vorhaben gar nicht gestemmt hätten. Die steuerlichen Vorteile waren ein nicht unerheblicher Anreiz und mit der Behörde hatten wir keinerlei Probleme. Zukunft ist ohne Vergangenheit nicht möglich, also müssen wir uns auch um die alte Bausubstanz kümmern, zumal nicht nur in der Kernstadt Vieles noch steht was sehenswert ist. In der ganzen Großgemeinde findet man alte Häuser, in denen, nach Modernisierung, Menschen leben. Leider findet man auch solche, die drohen zu zerfallen weil sich niemand ihrer annimmt. Und auch das ist sicher: Um den Fremdenverkehr wieder zu intensivieren, müssen wir uns um genau diesen Leerstand kümmern. Jedermann weiß heute, wie gerne Touristen in malerische Städte fahren. Ganz abgesehen davon, dass wir wieder kleine Nahversorger brauchen. Ich hätte nichts gegen regionale Bioware und Verkauf ab Hof, dafür fahre ich jetzt nach Niedersachsen, bzw. auf den Markt nach Höxter. Kürzere Wege hießen in dem Fall auch Einsparungen an Benzinverbrauch und Abnutzung. Es gäbe noch Vieles zum Thema zu sagen ... Grüße U. Nolte









Von Johannes Eduard Fasse
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